Warum der Frühling viele Hunde „verrückt“ macht

Mehr Reize in der Umwelt
Im Frühling verändert sich die Umwelt für Hunde stark. Nach den ruhigen Wintermonaten beginnt plötzlich alles zu blühen, neue Gerüche liegen in der Luft und die Natur wird wieder lebendiger. Für Hunde bedeutet das eine enorme Menge an neuen Informationen.
Dazu kommt, dass wieder mehr Menschen draussen unterwegs sind. Parks, Spazierwege und Wälder sind belebter als im Winter. All diese zusätzlichen Reize müssen vom Hund verarbeitet werden.

Veränderungen im Verhalten
Durch diese vielen neuen Eindrücke kann sich das Verhalten von Hunden im Frühling verändern. Manche Hunde wirken plötzlich hibbeliger oder unruhiger, andere sind schneller gestresst oder können sich schlechter konzentrieren.
Auch Kleinigkeiten können auffallen: Einige Hunde beginnen im Frühling vermehrt Gras zu fressen. Frisches Gras schmeckt süsslicher als im Winter und kann deshalb für viele Hunde besonders interessant sein.
Wichtig ist zu verstehen, dass diese Veränderungen oft nichts mit „Ungehorsam" zu tun haben. Der Hund muss schlicht wieder lernen, mit der erhöhten Reizdichte umzugehen.


Tipps

  • Plane beim Spaziergang bewusst Schnüffelzeit ein. Gerüche sind für Hunde eine wichtige Möglichkeit, ihre Umwelt zu verarbeiten.
  • Wenn dein Hund draussen plötzlich unruhiger wirkt, kann es helfen, Spaziergänge vorübergehend etwas ruhiger zu gestalten, volle Orte zu meiden und immer dieselben Wege zu gehen.
  • Achte darauf, dass dein Hund trotz mehr Aktivität genug Ruhe bekommt. Viele Hunde schlafen im Frühling zu wenig, weil ständig etwas los ist.

 

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